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Junioren verlieren Spiel eins mit 4:6 in Bernhardswald Knapp mit 4:6 (1:1, 0:3, 3:2) verloren die Junioren am Freitagabend das erste von zwei Finalspielen gegen den TSV Bernhardswald. Um dieses Ergebnis zu erreichen, war aber eine gehörige Portion Aufbäumen im Schlussabschnitt notwendig, denn nach 42 Minuten war die Mannschaft von Martin Amann schon mit 1:5 zurückgelegen.
„Die Pausenansprache hat noch einmal Wirkung gezeigt“, war Amann mit dem Ergebnis zumindest halbwegs zufrieden. „Zwei Tore lassen sich in jedem Fall am Sonntag in Deggendorf leichter aufholen als vier.“ Wie alle Attinger Mannschaften hatten auch die Junioren mit den Platzverhältnissen in Bernhardswald Probleme. Zwar war man spielerisch leicht überlegen, zu zwingenden Torchancen kam man jedoch in den ersten 40 Minuten fast kaum. Anders die Gastgeber. Diese hatten zudem noch in Marcel Brand einen überragenden Torjäger. Er alleine erzielte fünf Treffer.
Die Wende kam dann erst im Schlussdrittel. Nach einer Rangelei erhielten sowohl Brand als auch Tim Bernhard eine zehnminütige Strafe, dazu kamen je zwei kleine Strafen. Gleich im Anschluss erzielte Nico Kühn das 2:5, Michael Auer ließ in der 50. Minute per Schlagschuss das 3:5 folgen. Erneut Kühn war per Abstauber in der 54. Minute zum Anschlusstreffer erfolgreich. Atting hatte nun das Heft in die Hand genommen.
Nun aber setzte in den letzten fünf Minuten der Regen ein, nachdem schon von Beginn an schwarze Wolken über der Vorwald-Arena gehangen hatten. Erneut Brand schaffte das 6:4, auf dem sich der TSV nun ausruhte und im Regen nichts mehr riskieren wollte. Die Wölfe aber kamen trotz hervorragender Chancen nicht mehr zum Torerfolg – auch nicht in einer Überzahl in den Schlussminuten. Zweimal stand Aluminium im Weg, zweimal der gut haltende Bernhardswalder Schlussmann David Stuber.
Fazit: Es war das erwartet harte Spiel in Bernhardswald. Doch mit der gezeigten Leistung im Schlussdrittel braucht der Mannschaft am Sonntag (Spielbeginn 13 Uhr in Deggendorf) nicht bange sein.
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