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Nur ein Durchhänger im zweiten Drittel verhindert Sieg in Kerpen (mb)Der IHC Atting hat sich mit einer starken Leistung aus der Sommerpause zurückgemeldet. Obwohl man in Kerpen gleich auf mehrere Leistungsträger verzichten musste und nur mit zwei Reihen antreten konnte, erreichte man ein 5:5 (3:0, 1:5, 1:0) und bleibt Tabellendritter der 2. Skaterhockey-Bundesliga Süd.
Am Ende war man über den einen Punkt aber fast ein wenig unglücklich. „Heute wäre viel mehr drin gewesen, wir hätten uns auch noch den zweiten Punkt holen müssen“, bilanzierte Ersatzkapitän Thomas Raidl. „Wir haben das Spiel zwei Drittel lang dominiert, hatten allerdings im zweiten Drittel einen argen Durchhänger.“
Schon nach acht Minuten lagen die Wölfe mit 3:0 in Führung. Markus Schick sowie zweimal Fabian Hillmeier hatten getroffen, einmal davon in Überzahl. Eine zweite Überzahlgelegenheit Mitte des Drittels ließ man verstreichen. Vielleicht wäre dies schon die Vorentscheidung gewesen.
Die Barracudas zeigten dann in Abschnitt zwei, wie man es besser macht. Gleich nach Wiederbeginn erzielten sie das 1:3 und wurden immer stärker. Im Drei-Minuten-Takt fielen nun die Gegentore für den IHC, auch eine Auszeit schien da nichts zu helfen. „Erst nach dem 3:5 haben wir uns wieder gefangen“, sagte Raidl. „Der vierte Treffer noch vor der Pause war wichtig.“ Den erzielte nur eine Minute nach dem 3:5 Robert Kuhnle.
Im Schlussabschnitt gab es dann ein fast ähnliches Bild wie im ersten Drittel. Atting dominierte und hatte die Chancen, doch diesmal wollte der Ball nicht ins Tor. Erst eine Überzahlgelegenheit sechs Minuten vor dem Ende konnte Fabian Hillmeier zum 5:5-Endstand ausnutzen.
Durch den Punktgewinn holte sich der IHC Platz drei in der Tabelle wieder zurück, den am Samstag kurzzeitig Heilbronn durch ein 8:5 gegen den Zweiten Bräunlingen übernommen hatte. Bernhardswald verpasste aufgrund eines 2:7 zuhause gegen Kollnau vorbeizuziehen. Da jedoch alle Konkurrenten schon bald wieder im Einsatz sind, könnte der IHC bis zum nächsten Spiel am 12. September beim wieder erstarkten Zweibrücken wieder zurückfallen. Platz drei (Atting) und Platz sechs (Kollnau) trennen aktuell nur zwei Punkte.
„Das wird noch einmal ein verdammt schweres Spiel“, sagt Raidl. „Aber wir wollen auch da etwas holen. Ich dachte auch, Kerpen sei stärker, aber wir konnten fast zu jeder Phase des Spiels mithalten.“ Vier Punkte aus den letzten vier Spielen hatte man sich vorgenommen, einen hat man bereits. „Sollten es am Ende mehr werden, sind wir sicher nicht unglücklich“, sagt Raidl. „Erst aber müssen wir diese drei Punkte holen.“
Kerpen: Giesen – Reinhard, Fontes, Rutkowski, Miltz, Schmalen, Berens, Friedrich, Körfgen, Keratt, Schmidt.
Atting: Heitzer – Raidl, Eisenschink, Kuhnle, Schick, Deichslberger, Hillmeier, Wolf, Rothhammer.
Tore: 0:1 (3:24) Schick (Hillmeier, 4-3), 0:2 (3:49) Hillmeier, 0:3 (7:30) Hillmeier (Schick), 1:3 (22:04) Fontes, 4-3, 2:3 (26:33) Schmalen (Rutkowski), 3:3 (31:17) Keratt (Fontes), 4:3 (33:16) Schmalen (Körfgen), 5:3 (35:38) Rutkowski (Miltz), 5:3 (36:28) Kuhnle (Eisenschink), 5:5 (53:38) Hillmeier (Wolf).
Schiedsrichter: Mützel (Köln), Pfeffer (Rhein Main Patriots/Assenheim); Strafminuten: Kerpen 12 – Atting 6.
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