Spielerehrung durch Verein und Gemeinde bei der Weinhnachtsfeier


Anlässlich der Weihnachtsfeier ehrten der Verein sowie die Gemeinde am Samstag die erfolgreichen Sportler des Vereins. Der Aufstieg in die 1. Bundesliga, eine bayerische Nachwuchsmeisterschaft sowie zwei dritte Plätze bei deutschen Meisterschaften gab es als größte Erfolge 2009 zu feiern. Zusammen mit dem Jahr 2007 als es vier Meistertitel zu feiern gab, ist 2009 nun das erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte.

„Nicht nur sprichwörtlich ziehe ich heute meinen Hut vor den Spielern und dem Verein“, sagte 1. Bürgermeister Robert Ruber und verneigte sich vor den Anwesenden und zog dabei ein Hockey-Cap vom Kopf. „Wir in der Gemeinde sind sehr stolz auf unseren IHC Atting und auf das, was von der Vorstandschaft und den Aktiven Jahr für Jahr geleistet wird.“

Mit dem Aufstieg in die 1. Bundesliga, dem größten Erfolg in der Vereinsgeschichte, ist der Verein in der Elite des deutschen Inlinehockeys angekommen – und das früher als erwartet. Dafür ehrte die Gemeinde die Spieler mit Urkunden, Ehrennadeln sowie einem Geldpreis. Gleiches galt für die Spieler der Schüler- und Juniorenmannschaft, die beim Endrundenturnier um die deutsche Meisterschaft jeweils Platz drei erreichten. Juniorentorhüter Alexander Herzog, der mit der deutschen Nationalmannschaft im Herbst Europameister wurde, erhielt einen Sonderpreis.

Auch der Verein zeichnete die besten Spieler aller Mannschaften mit Pokalen aus. Patrick Risse erhielt als bester Ersat-Ersatz-Torhüter aus den Händen seines Trainers Martin Amann einen Sonderpreis. Vorsitzender Thomas Raidl dankte nicht nur der Gemeinde für die Unterstützung sondern auch allen Mitgliedern „Ohne unsere Trainer, Betreuer, Helfer beim Verkauf, Schiedsrichter oder Zeitnehmer könnten wir einen Spielbetrieb mit jetzt bald sechs Mannschaften nicht aufrecht erhalten.“ Der Verein hoffe darauf, dass sich auch in der neuen Saison wieder so viele ehrenamtlich engagieren, suche aber gerade im Trainer- und Zeitnehmerbereich noch mehr Helfer.

Für die neue Saison, die schon in wenigen Wochen mit der Vorbereitung startet, sei die Verbesserung der Nachwuchsarbeit sowie der Klassenerhalt in der 1. Liga das Ziel. Für das erste Heimspiel, das Ende April stattfinden wird, wünschte sich der Vorsitzende „einmal 500 oder mehr Zuschauer. Das wäre der passende Rahmen für dieses Spiel.“ Dazu wolle man sich auch noch ein besonderes Rahmenprogramm einfallen lassen. MdL Josef Zellmeier, ebenfalls unter den Gästen und beeindruckt von den vielen Erfolgen, versprach schon einmal sein Kommen.

„Bei dem Ehrgeiz aller bin ich mir sicher, dass bei einem großen Turnier irgendwann einmal nicht nur die Drei vor der Platzierung stehen wird, sondern auch einmal die Eins“, sagte Ruber. „Und wenn die erste Mannschaft in der 1. Liga vor allem zuhause so spielt wie in der letzten Saison, braucht euch nicht bange sein.“