Adler sollen Bruchlandung erleiden: Heimspiele gegen Kaarst und Schwabmünchen


Jetzt geht es los: Mit den beiden Spielen gegen die Crash Eagles Kaarst (Samstag, 18 Uhr) und die Schwabmünchen Mammuts (Sonntag, 14 Uhr) startet Bundesliga-Aufsteiger IHC Atting am Wochenende in die Heimspiel-Saison im Eisstadion am Pulverturm.

Seit vergangenen Freitag trainiert die Mannschaft von Trainer Markus Alzinger auf der großen Fläche, auf der sie im vergangenen Jahr so viele tolle Erfolge feierte. Neun von zehn Heimspielen wurden gewonnen, viele davon zweistellig. Gegen das punktlose Schlusslicht aus Kaarst soll nun der erste Sieg in der 1. Bundesliga folgen. „Heute muss unbedingt ein Sieg her“, fordert der Coach. „Zu Hause müssen wir unsere Punkte im Kampf gegen den Abstieg holen.“

Alzinger steht dabei bis auf den verletzten Christoph Eisenschink und Markus Edenhofer, der erst nach dem Abschlusstraining am Freitagabend über einen Einsatz entschied, der volle Kader zur Verfügung. Auch die drei bis vor kurzem im Urlaub weilenden Top-Stürmer Stürmer Matthias Rothhammer (im Vorjahr 27 Tore), Tobias Wolf (12) und Fabian Hillmeier trafen ohne Verzögerungen aufgrund der Turbulenzen mit der isländischen Aschewolke wieder in der Heimat ein. „Wir werden von Anfang an Vollgas geben, so wie unsere Fans das bei den Heimspielen gewohnt sind“, sagt Alzinger.

Der Gast aus Kaarst, zweimaliger deutscher Meister in den Jahren 1997 und 1998 und mit drei Niederlagen gegen Köln, Uedesheim und Schwabmünchen schwach gestartet, soll dabei am Pulverturm also - dem Namen Crash Eagles entsprechend – eine Bruchlandung erleiden, so wie vor zwei Wochen in Schwabmünchen. Damals waren die Crash Eagles mit dem 2:13 sogar noch gut bedient. Coach Wolfgang Hellwig hat sein Team in der vergangenen Woche hart ran genommen und fordert Wiedergutmachung für die Pleite. Gerade die ungewohnt große Fläche im Straubinger Eisstadion könnte für die Adler, die mit drei kompletten Sturmreihen anreisen werden, allerdings zum Problem werden, wie er bekannte.

Nicht einmal 24 Stunden nach dem Spiel gegen Kaarst erwarten die Wölfe dann den TSV Schwabmünchen zum ersten bayerischen Derby der Saison. Die Gäste, in den vergangenen Jahren stets in den Play-offs vertreten, sind bisher verlustpunktfrei. Neben dem Spiel gegen Kaarst triumphierten sie auch gegen die Uedesheim Chiefs in eigener Halle mit 10:8.

Alzinger sieht die Favoritenrolle deshalb auch bei den Gästen – und das, obwohl man in der Vorbereitung in Schwabmünchen zweimal nur knapp verlor. „Wenn wir unseren Heimvorteil ausspielen, haben wir vielleicht eine Chance auf einen Punkt.“

Zwei Punkte sind also das Ziel der Attinger bei diesem ersten Heimspielwochenende, für das sich die Verantwortlichen jede Menge Zuschauer erhoffen. „Wir brauchen unsere Fans als sechsten Mann“, so Vorsitzender Thomas Raidl. „Die Stimmung unserer Fans in Augsburg war toll. Das hat die Mannschaft nach vorne gepeitscht. Ich hoffe, dass es in den Heimspielen ähnlich ist.“

Um die laut Raidl angepeilte „Traum-Marke“ von 500 Zuschauern zu schaffen, hat sich der Verein für das erste Wochenende ein paar Besonderheiten ausgedacht. Zwei Eintrittskarten für Erwachsene gibt es als Kombiticket schon zum Preis von sechs Euro (Einzelpreis ansonsten vier Euro pro Karte). Diese können beide für ein Spiel oder je ein Ticket für Samstag und eines für Sonntag verwendet werden. Kinder unter 16 Jahren zahlen nur einen Euro Eintritt. Außerdem gibt es für die ersten 50 Fans am Samstag gratis Leberkässemmeln.