Erstes Saisonviertel vorbei: Verantwortliche ziehen positive Zwischenbilanz (mb) Fünf Spiele und damit mehr als ein Viertel der Saison haben die Attinger Wölfe in der 1. Bundesliga Süd bereits hinter sich und die Bilanz fällt für die Verantwortlichen des Aufsteigers positiv aus – nicht nur, weil man auf Platz sechs in der Tabelle steht.
„Drei Punkte aus fünf Spielen sind für uns als Neuling in der Liga nicht schlecht“, sagt Trainer Markus Alzinger. „Das hätten auch weniger sein können, denn ein Zähler in Bräunlingen war nicht unbedingt eingeplant. Also bin ich im Großen und Ganzen zufrieden.“
Nach dem ersten Sieg am Samstag gegen das Schlusslicht aus Kaarst (Alzinger: „Wir waren nur im ersten Drittel nervös“) steht man aktuell auf Platz sechs in der Liga und das punktgleich mit Mitkonkurrenten gegen den Abstieg wie Spaichingen oder Bräunlingen und sogar noch vor dem zweimaligen deutschen Meister Kaarst oder Freiburg. Allerdings hat beispielsweise Bräunlingen bereits drei Heimspiele absolviert und die Wölfe erst eines.
„Wir haben aber auch gesehen, dass wir in dieser Liga absolut mithalten können und das auch auswärts“, sagt Vorsitzender Thomas Raidl. „In Augsburg ist uns die Kraft ausgegangen, in Spaichingen haben die Special Teams leider nicht funktioniert.“ So kamen am Ende noch die relativ klaren Resultate beim Schwarzwaldclub (3:7) und dem bayerischen Ligakonkurrenten aus der Fuggerstadt (5:11) zustande. Beim 6:6 in Bräunlingen lag man wenige Minuten vor dem Ende sogar noch mit drei Treffern vorne. Ein wenig mehr Cleverness würde also nicht schaden.
Positiv haben sich im Vergleich zum vergangenen Jahr vor allem die Strafzeitenstatistik und die Powerplaybilanz entwickelt. Ohne Disziplinarstrafen kassierte man im Schnitt 9,8 Strafminuten pro Spiel, im Powerplay traf man bei sechs von 13 Situationen was die starke Quote von 46,2 Prozent ergibt – beide Statistiken stimmen Coach Alzinger sehr positiv. Allerdings wissen auch die Gegner, wie man das Überzahlspiel nutzt. Acht von 19 Strafen, also satte 42 Prozent führten zu Gegentoren. Da gibt es noch Verbesserungsbedarf.
Die Mannschaft hat nun noch bis zum 15. Mai spielfrei, ehe das äußerst schwere Auswärtswochenende im Rheinland bei Übermannschaft und Tabellenführer Köln (sechs Spiele, sechs Siege, 61 Tore) und dem Fünften aus Uedesheim folgt. Im Anschluss stehen fünf Heimspiel am Stück auf dem Programm, unter anderem auch gegen Spaichingen und Bräunlingen. In diesen Spielen sind Punkte im Kampf gegen den Abstieg absolute Pflicht.
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