2:8-Niederlage in Freiburg: IHC Atting geht im Schlussdrittel die Kraft aus


(mb) Nichts zu holen gab es für den IHC Atting am Samstag im Auswärtsspiel bei den Freiburg Beasts. Die Mannschaft von Trainer Markus Alzinger verlor mit 2:8 (0:1, 2:2, 0:5), bleibt aber weiterhin Vorletzter in der Tabelle der 1. Bundesliga Süd.

„Die Niederlage ist allerdings etwas zu hoch ausgefallen“, resümierter der Coach. „Wir haben zwei Drittel lang gut mitgehalten und das Spiel offen gestaltet. Im letzten Drittel ist uns dann die Kraft ausgegangen und wir haben zum Schluss dumme Tore kassiert.“ Nach 40 Minuten hatte es noch 2:3 gestanden, bevor die Gastgeber, die mit vier Reihen angetreten waren, dann Tor um Tor erzielten.

Der Kräfteverschleiß war auch dem kleinen Kader geschuldet. Alzinger konnte nur ganze zwei Sturmreihen aufbieten. Patrick Doyle, Markus Schick, Christoph Eisenschink und Top-Scorer Fabian Hillmeier fehlten verletzt, Thomas Raidl berufsbedingt und Tim Bernhard war wegen seiner gleichzeitigen Nominierung für die Länderspiele der A-Nationalmannschaft gegen die Schweiz am Wochenende nicht spielberechtigt.

Benjamin Stehle hatte in der zweiten Minute den Freiburger Führungstreffer erzielt, Andy Mauderer legte in der 23. Minute das 2:0 nach, bevor Martin Deichslberger in der 27. Minute der Anschlusstreffer gelang. Nach dem 1:3 durch Anton Bauer verkürzte Tobias Wolf rund 90 Sekunden vor dem Ende der zweiten Pause noch einmal auf 2:3. Doch den Schwung konnten die Attinger nicht mehr mitnehmen. Stehle in der 43. und Alexander Kinderknecht in der 45. Minute in Überzahl erhöhten auf 5:2. Damit war die Partie vorentschieden. In den letzten fünf Minuten schraubten dann Daniel Ketter, erneut Kinderknecht und Tobias Kunz das Ergebnis auf 8:2.

Schon am kommenden Samstag erwarten die Attinger die Freiburger zum Rückspiel. „Ich bin davon überzeugt, dass wir sie zuhause schlagen“, sagt Alzinger. Das Spiel soll wegen des WM-Viertelfinalspiels zwischen Deutschland und Argentinien bereits um 14 Uhr (statt um 18 Uhr beginnen). Die Freiburger haben bereits eingewilligt, der Verband muss noch sein OK geben. „Die frühe Spielzeit hat aber noch einen weiteren Vorteil“, sagt Alzinger. „Wir müssen am Sonntag um 14 Uhr das wichtige Derby gegen Augsburg spielen. Jetzt haben wir zumindest ein paar Stunden mehr Zeit zu regenerieren.“

Freiburg: Hegewald – Patschull, Bauer, Ketter, Kinderknecht, Perin, Mauderer, Linsenmaier, Dischinger, Schulthis, Kunz, Spitz, Mathis, Böcherer, Stehle;
Atting: Meier – F. Tkocz, Deichslberger, Hiendl, Mar. Rothhammer, Kuhnle, Wolf, Edenhofer, Mat. Rothhammer, P. Tkocz;
Tore: 1:0 (1:28) Stehle (Kunz), 2:0 (222:37) Mauderer (Stehle), 2:1 (27:15) Deichslberger, 3:1 (29:16) Bauer (Kinderknecht), 3:2 (38:25) Wolf (F. Tkocz), 4:2 (42:20) Stehle (Ketter), 5:2 (44:07) Kinderknecht (Perin, 4-3), 6:2 (54:24) Ketter, 7:2 (57:26) Kinderknecht (Bauer), 8:2 (58:42) Kunz (Matthis);
Schiedsrichter: Kruppe (Schwabmünchen), Wieberneit (Zweibrücken);
Strafminuten: Freiburg 4 – Atting 6;
Zuschauer: 100.