Nach dem Showduell mit den Straubing Tigers (4:5) hat der Alltag den IHC Atting wieder. Schon am Samstag um 17 Uhr muss die Mannschaft von Trainer Markus Alzinger bei den Crash Eagles Kaarst antreten und hat dabei die Gelegenheit, einen weiteren Schritt in Richtung Klassenerhalt zu machen.
Es bedarf aber wohl nur noch eines kleinen Schrittes um dieses Ziel zu erreichen, denn durch die Siege am vergangenen Wochenende gegen Freiburg (8:5) und Tabellenführer Augsburg (4:3) hat sich die Mannschaft um ein ganzes Stück vom einzigen Abstiegsplatz entfernt, den nach wie vor die Hotdogs Bräunlingen belegen. Die Wölfe stehen aktuell fünf Punkte besser da als die Breisgauer, die zwar noch drei Spiele mehr auszutragen haben, allerdings zuletzt wieder absteigende Form zeigten und zudem großes Verletzungspech haben. Am Samstag erwarten die Hotdogs Düsseldorf.
„Die vier Punkte am Wochenende haben uns sehr gut getan“, so Coach Markus Alzinger. „Damit müssten wir eigentlich durch sein – aber daran glauben wir erst, wenn alles definitiv ist. Wir haben letztes Jahr auch nicht mehr damit gerechnet, dass Deggendorf alle Spiele verliert und wir aufsteigen.“ Alzinger muss in Kaarst definitiv auf Thomas Raidl und Patrick Doyle verzichten, Tim Bernhard weilt mit den Junioren beim Europacup in Bochum.
Das Duell mit den Crash Eagles ist gleichzeitig eines der Überraschungsteams vom vergangenen Wochenende. Während der IHC den Tabellenführer aus Augsburg stürzte, besiegten die Eagles aus der Nähe von Kaarst den Dritten aus Schwabmünchen mit 12:5. Beide Teams sorgten somit dafür, dass der amtierende Meister HC Köln-West an der Tabellenspitze verblieb.
Das Hinspiel gewann der IHC klar mit 9:3. Gleichzeitig war der Sieg der erste in der Erstliga-Historie des Vereins. In der Tabelle trennt beide Teams nur noch ein Punkt. Kaarst ist mit aktuell elf Punkten Sechster, Atting mit zehn Punkten Siebter. Nach schwachem Start mit vier Niederlagen verloren die Kaarster in den letzten sieben Partien nur gegen Augsburg und Freiburg und ließen unter anderem beim 7:5 in Köln aufhorchen - Köln hatte zuvor zwei Jahre lang kein Heimspiel verloren.
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