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Europacup in Bochum: Junioren wollen ins Halbfinale (mb) Die Juniorenspieler des IHC Atting betreten an diesem Wochenende internationales Terrain. Die Mannschaft von Trainer Martin Amann vertritt Deutschland beim Europacup der U19 in Bochum. Im zehn Teilnehmer starken Feld hat sich die Mannschaft das Halbfinale zum Ziel gesetzt.
Damit würde sie das Ergebnis von 2008 in Iserlohn toppen, als man Platz fünf belegte und nur knapp am Einzug ins Semifinale scheiterte. Damals nahm die Mannschaft noch in der Altersklasse Jugend (U16) teil, das Team heute ist aber nahezu identisch mit dem erfolgreichen damaligen Team und der wohl stärkste Attinger Nachwuchsjahrgang bisher.
Mit dabei sind unter anderem Tim Bernhard, Marco Rothhammer (beide mittlerweile im Kader der Bundesligamannschaft), Patrick Risse und Juniorennationalgoalie Alexander Herzog. Zusammen mit Vincent Liebl und Michael Auer bilden sie das Grundgerüst des Attinger Teams. Mit Florian Weidenbach fehlt allerdings der aktuelle Top-Scorer des Teams. „Schade“, sagt Trainer Martin Amann. „Damit fehlt uns ein Mann, der weiß, wo das Tor steht.“
Aber auch so sieht er seine Mannschaft nach einer guten Vorbereitung für das Turnier gerüstet. Mit den Gegnern Bochum Lakers (Gastgeber), Wigan Warlords (Großbritannien), Daredevils Den Bosch (Niederlande) und dem IHC La Broye (Schweiz) hat man die auf dem Papier wohl leichtere Gruppe erwischt. „Die Schweizer sind wieder einmal Favorit“, sagt Amann. „Wenn wir aber gut ins Turnier starten und die ersten beiden Spiele gegen Wigan und Den Bosch gewinnen können, würden wir sehr gut dastehen.“
Die ersten vier der Fünfer-Gruppe qualifizieren sich für das Viertelfinale. Da die zweite Gruppe mit dem deutschen Meister Crefeld, Vizemeister Düsseldorf, dem Schweizer Vertreter Rossemaison sowie dem österreichischen Meister Wiener Neustadt und den Reading Rhinos (GB) stark besetzt ist, hofft der Trainer auf eine vordere Platzierung nach der Vorrunde, um den ganz starken Teams aus dem Weg zu gehen und so eben eine Chance auf das Halbfinale zu haben.
„Sicher wäre auch beispielsweise ein fünfter Platz nicht schlecht, ich bin mir aber sicher, dass wir das Zeug dazu haben, weiter vorne zu stehen“, sagt Amann, der sich auch vor den deutschen Teams nicht fürchtet. „Bei der deutschen Meisterschaft haben wir gegen Crefeld nur 0:3 verloren und Düsseldorf hätten wir im Halbfinale geschlagen, wenn wir nicht kurzfristig einen Feldspieler ins Tor hätten stellen müssen.“
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