Vorstandschaft bei Jahresversammlung wieder gewählt


Der Start in die 1. Bundesliga ist geglückt, die Junioren nehmen am Europacup in Bochum teil und die Mitgliederzahlen steigen – die Vorstandschaft, die bis auf den ausgeschiedenen Bernd Maier wiedergewählt wurde konnte auf der Jahresversammlung nicht nur eine positive Vorjahresbilanz ziehen, sondern auch einen optimistischen Ausblick in die Zukunft geben.

Aushängeschild und „Zugpferd“ wie der wieder gewählte Vorsitzende Thomas Raidl es ausdrückte, ist die 1. Herrenmannschaft, die nach dem Aufstieg in die 1. Bundesliga bereits den ersten Punkt einfahren konnte. „Mit diesem Zugpferd 1. Bundesliga ist es uns auch gelungen, das Sponsorenaufkommen mehr als zu verdoppeln“, sagte Raidl. „Wichtig war, dass alles auf viele Schultern verteilt ist. Derzeit sind es 24 Firmen. Der Etat steht auf sicheren Beinen, trotzdem müssen bei uns auch alle Seniorenspieler Beiträge bezahlen, aus denen dann wiederum Auswärtsfahrten und Hotelkosten mitfinanziert werden.“

Verschiedene Aktionen zu den Heimspielen

Für die Heimspiele plane man verschiedene Zuschauerevents wie Verlosungen, Kombitickets und Aktionen mit Sponsoren und hoffe dadurch auf bis zu 500 Zuschauer im Eisstadion am Pulverturm. Die Heimspiele, insgesamt neun, starten am 24. April. Ziel ist der Verbleib in der 1. Liga.

Den Großteil der 146 Mitglieder bilden nach wie vor die aktiven Spieler, dies sind 105, davon fast 70 aus dem Nachwuchsbereich. Andreas Schmidhuber, verantwortlicher Trainer für die Altersklassen Jugend und Schüler berichtete von einem weiter starken Zulauf. Erstmals wurden zwei Jugendmannschaften (U13 und U15) gemeldet. „Ziel unserer kompletten Nachwuchsarbeit ist, dass sich jeder Spieler jede Saison weiterentwickelt“, so Schmidhuber. „Dann kommen die Erfolge im Nachwuchs und später einmal in der 1. Mannschaft von ganz alleine.“ Aktuelles Vorbild für die Kinder seien die Spieler der Herrenmannschaft. Das Durchschnittsalter liegt erst bei 22 Jahren.

Erste Bambinispieler, aber keine Mannschaft im Spielbetrieb

Schmidhuber möchte mit dem Schülerteam, im Vorjahr bayerischer Vizemeister und Dritter bei den deutschen Meisterschaften, wieder um den bayerischen Titel mitspielen, auch für die Jugend sehe er gute Chancen. Bei der U13, der jüngsten Jugendklasse, sei das Ziel die gemeinsame Weiterentwicklung. Weiterhin werde keine Bambinimannschaft im Spielbetrieb gemeldet, da der Spielbetrieb in Bayern derzeit nur aus zwei Teams besteht. Stattdessen werden die kleinsten Wölfe in den Schülerspielbetrieb integriert. „Alle sind mit viel Begeisterung dabei“, so Schmidhuber.

Die gute Arbeit der Junioren ehrte nun auch der deutsche Verband ISHD. Die Mannschaft darf als dritter der deutschen Meisterschaften als Nachrücker zum Europacup am 10. und 11. Juli nach Bochum. Ein Großteil des Teams nahm schon 2008 – damals noch in der Altersklasse Jugend – am gleichen Event in Iserlohn teil und wurde Fünfter. „Wir sind stolz, dass wir eingeladen wurden und freuen uns, dabei sein zu dürfen“, so Juniorentrainer Martin Amann. Teilnehmerfeld und Turnierplan würden von der ISHD in Kürze bekannt gegeben. Auch seine Mannschaft wolle in der bayerischen Hauptrunde wieder in Wort um den Titel mitsprechen Auch wenn der Trainerstab des IHC mit Spielern aus der Bundesliga-Mannschaft, welche als Co-Trainer und Torwarttrainer aktiv sind, weiter angewachsen ist, wünscht sich Schmidhuber noch mehr Helfer, um die wachsende Anzahl der Spieler noch besser und gezielter betreuen zu können. „Wir haben sehr genaue und zielgerichtete Trainingspläne aufgestellt und die Entwicklungen der Spieler werden dokumentiert und im Trainerstab besprochen“, sagte Schmidhuber. „Damit sind wir in Bayern einzigartig und andere Vereine und Trainer haben bereits nach unseren Methoden und Vorgehensweisen gefragt.“

Dank des 1. Bürgermeisters

Robert Ruber, 1. Bürgermeister der Gemeinde Atting, gratulierte dem Verein zu seinen Vorjahreserfolgen und versprach weitere Unterstützung. „Es freut mich, dass im Nachwuchs weiter so ein großer Zulauf herrscht. Das ist auch ein Verdienst der Trainer und der gesamten Vorstandschaft. Und bei einem Durchschnittsalter von erst 22 Jahren braucht man sich auch um die Zukunft der Bundesliga-Mannschaft machen. Ich hoffe, der Klassenerhalt wird geschafft.“

Die anschließenden Neuwahlen – gewählt wurde nur die aus vier Personen gewählte Vorstandschaft – bestätigte Thomas Raidl (1. Vorsitzender), Martin Amann (2. Vorsitzender) und Mario Gigler (Kassier). Michael Bauer rückt für den ausgeschiedenen Bernd Maier auf den Schriftführerposten. Die übrigen zahlreichen Posten und Stellvertreter werden von diesem Kreis bestimmt.